Jury-Mitglieder 2021

Um Eure eingereichten Beiträge zum Bettermakers-Filmfestival fair zu berurteilen, sichtet eine professionelle und breit aufgestellte Jury gemeinsam mit einer Kinderjury Eure filmischen Arbeiten. Dabei werden alle Faktoren, die aus den Bewerbungsunterlagen hervorgehen, berücksichtigt. Wer für das Festival nominiert wird, entscheidet sich nach eingehender Beratung.

Sarah Fürstenberg

Nachdem Sarah Fürstenberg ihre Ausbildung als kaufmännische Medienassistentin abgeschlossen hat und bei Talpa Germany in Berlin arbeitete, reiste sie sechs Monate durch Süd-Ost-Asien.

2015 begann sie ihr Regiestudium (B.A.) in Hamburg und sammelte wichtige Erfahrungen in den Bereichen Film, Fernsehen, Event und der Werbung.

Direkt im Anschluss drehte sie den Kurzfilm „Through Her Eyes“, der einen Filmpreis gewann und auf mehreren internationalen Filmfestivals lief. Kurz darauf wurde sie an der FAMU in Prag angenommen, einer der besten Filmhochschulen weltweit.

Dort nahm sie an einem Jahresprogramm für Regisseure teil und lernte von und mit internationalen Studenten und Dozenten. Ihren Abschlussfilm „The Blind Spot“ drehte sie auf 16mm-Film. Ihre Studienzeit beendete sie als Creative Producerin mit dem Masterstudiengang „Werteorientierter Werbefilm“ an der Hamburg Media School. Als Abschlussfilm drehte Sarah Fürstenberg den Film  #TheOtherVulva, über weibliche Genitalverstümmelung.



Ich bin seit 2015 als Gesprächsleiterin bei der Sprachbrücke Hamburg e.V. ehrenamtlich engagiert und begleite die Gesprächsleiter*innen in Hamburgs Osten in ihrem Engagement zudem als Regionalkoordinatorin. 

Ich bin in den 60er Jahren in Hamburg geboren und aufgewachsen. Ich liebe Filme, die authentische Geschichten erzählen. Die in Bildern und Worten die Gefühlswelt eines Menschen ausdrücken. Besonders spannend an diesem Projekt finde ich, dass sich Jugendliche in dieser von Corona geprägten Zeit, dadurch mit ihrem derzeitigen Leben kreativ auseinandersetzen können. 

Denn Jugendliche sind durch die Einschränkungen besonders stark betroffen. Eine Jugend lässt sich nicht nachholen. Sie ist unwiederbringlich. Da ich mich beruflich schwerpunktmäßig mit Kindheits-Traumata beschäftige, ist mir sehr bewusst, welche Spuren diese Jahre hinterlassen können. 

Ein Film kann beispielsweise Defizite oder Probleme aufzeigen, die von Erwachsenen noch gar nicht wahrgenommen wurden. So haben die Jugendlichen die Möglichkeit, gehört und gesehen zu werden. Mit ihren Themen. Ihren Problemen. Ihren Ängsten, Wünschen und Hoffnungen. Das finde ich sehr wertvoll.

Silke Bülow-Fischer

Anke Wistinghausen


Sie ist ausgebildete Buchhändlerin und Buchhandelsfachwirtin. Arbeitet ehrenamtlich seit ihrer frühen Jugend im Bereich Kinder u. Jugend. Nebenberuflich ist sie als Autorin tätig.

Einige Jahre hat sie selbstständig die Kreativ- und Werbeindustrie als Aquiseagentin und Aquisecoach beraten und gefördert. Seit Anfang 2020 engagiert sie sich ehrenamtlich als Vereinsmitglied bei wirsprechenfotografisch e.V. und ist verantwortlich für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit.